Hessische Europaschulen

Die Schloss-Schule wurde im September 2014 für weitere 5 Jahre als Europaschule zertifiziert.

Pressemitteilung des Hessischen Kultusministeriums

Die Europaschulen haben für jeweils zwei Jahre einen Arbeitsschwerpunkt. Das aktuelle Jahresthema von Sommer 2016 – Sommer 2018 heißt  "Europa in Bewegung".

Zu diesem Thema finden dann an unserer Schule verschiedene Aktionen statt, die die Europaschulkoordinatorin Sabine Fischer mit dem Kollegium organisieren wird.

Das Programm der Europaschule umfasst folgende 4 Bereiche:

„Foto: Heibel“

1. Europäische Dimension / interkulturelles lernen

Zusammenleben und Zusammenlernen

Unter Europäischer Dimension verstehen wir an unserer Schule das Zusammenleben und Zusammenlernen von Schülern unterschiedlicher Herkunft, verbunden mit den Möglichkeiten der Kommunikation und verschiedener Begegnungen mit Schülern im Ausland. Wir streben an, die Schüler unserer Schule zu einer europäischen Identität zu führen mit den Mitteln, die einer Grundschule zur Verfügung stehen.

Unsere Mittel

  • Die curriculare Einarbeitung der Europäischen Dimension in alle Fächer
  • Die Begegnung mit verschiedenen Sprachen
  • Die Begegnung mit französischen Schülern im In- und Ausland

Das Interkulturelle Lernen muss zum selbstverständlichen Lernen in der Schule werden. Durch die Einarbeitung ins europäische Curriculum der Schule ist jede Lehrkraft verpflichtet, die eingegebenen Themen in ihrem Unterricht in den verschiedenen Fächern zu berücksichtigen und so im Laufe von vier Grundschuljahren prägend im Sinne von Toleranz, sozialem Lernen und Wissensgewinn über fremde Kulturen zu wirken. Das Sprachenlernen sowie die Begegnung mit einer Fremdsprache ist bereits ab dem 1. Schuljahr im hessischen Rahmenplan festgeschrieben und wird ab dem Schuljahr 2007/2008 auch an unserer Schule verwirklicht Die Zielsetzung für uns ist, das Erlernen von Sprache im ersten Schuljahr spielerisch beginnen zu lassen. Dazu bedarf es grundlegender Überlegungen aller schulischen Gremien. Die Begegnungen mit den europäischen und amerikanischen Partnern soll gepflegt und intensiviert werden. Trotz aller Schwierigkeiten, die in diesem Feld auftauchen können, ist es gerade dieser Teil des Interkulturellen Lernens, der Tore öffnet und hilft, Freundschaften zu schließen und Vorurteile abzubauen. Die Begegnungen fördern die Einsicht der Schüler in die Notwendigkeiten des Erlernens von Fremdsprachen, denn Sprachen bauen Brücken und helfen, den anderen zu verstehen. Die Begegnung muss intensiv vor- und nachbereitet sein, sie muss sich an einem Thema oder Projekt orientieren, das Kooperation und Kommunikation fordert und fördert. 

Was Fremdsprachen in unserer Schule ermöglichen:

  • Englisch ab Klasse 1 (integrativ)
  • Englisch ab Klasse 2
  • AG Französisch Klasse 3 und 4
  • AG Polnisch
  • Sprachenportfolio ab Klasse 3
  • Begegnungsfahrten nach Frankreich
  • Vorlesen in anderen Sprachen

2. Methodisches Lernen und Unterrichtsentwicklung

Selbstständiges Lernen wie Projektarbeit, Werkstattunterricht, sowie Partner und Gruppenarbeit sind an unserer Schule impliziert. Außerdem haben sich die Kolleginnen übereinstimmend dafür ausgesprochen, Methodenkompetenz in den Unterricht zu integrieren und sich darin auch fortzubilden, um den Schüler und Schülerinnen der Schloss Schule Schlüsselkompetenzen ( z. B. fremdsprachliche Kompetenz, Computerkompetenz, Lernkompetenz, soziale Kompetenz) für ein lebenslanges Lernen an die Hand zu geben und sie für ihre weitere Schullaufbahn bestens vorzubereiten.

3. Schulmanagement und Qualitätssicherung

An unserer Schule sind zur Umsetzung der inhaltlichen und organisatorischen Entwicklung Planungs- und Steuerungsgruppen eingerichtet. Die Schloss Schule evaluiert ihre Weiterentwicklung laufend (extern und intern) und schreibt in jährlichen Aktionsplänen sowie der Überarbeitung des Schulprogramms ihre Arbeit fort. Seit dem Schuljahr 2003/2004 wurden auch sogenannte Große Evaluationen durchgeführt, ausgesuchte europäische Projekte wurden einer Evaluation unterzogen. Diese Evaluationen können auf der Europaschulhomepage nachgelesen werden. Die Schüler- und Schulerinnen der Schloss Schule führen ab dem 3. Schuljahr ein europaschulspezifisches Sprachenportfolio und ab dem letzten Schuljahr führen auch die 2. und 3. Schuljahre ein Europaschulportfolio, indem alle wichtigen Informationen in einem Ordner festgehalten werden. Außerschulische Kooperationspartner werden in diese Maßnahmen einbezogen und unterstützen das Programm und seine Qualitätsentwicklung.

4. Know How Transfer

Weitergabe von europaschulspezifischen Inhalten an andere (Europa) Schulen. 

In den letzten Jahren wurde auch mit den KiTas Kontakt aufgenommen, indem die Kinder zusammen mit den Schülerinnnen und Schülern der Schloss Schule experimentiert haben.